Im Handumdrehen zu mehr Fülle: Arten der Haarverlängerung im Überblick (Teil 1)

brown hair on white backgroundNicht jede Frau hat von Natur aus einen fülligen Schopf. Und manche können von Traumlängen eben wirklich nur träumen. Wer keine Geduld oder nicht die nötigen Voraussetzungen hat, um sich einen langen Schopf wachsen zu lassen, kann auf eine Haarverlängerung zurückgreifen. Welche Methoden es gibt und was sie leisten, erfahren Sie hier.

Das Grundprinzip bei allen Arten der Haarverlängerung

Praktisch jede Methode arbeitet nach dem gleichen Muster: Das eigene Haar wird mit Fremdhaar verbunden und so aufgefüllt oder verlängert. Es gibt Angebote mit Kunsthaar, doch sind Verlängerungen mit Echthaar stets die bessere Wahl.

Das sieht natürlicher aus und die Haarpracht wird im Idealfall praktisch unsichtbar aufgefüllt. Der größte Unterschied zwischen den Methoden ist die Art, wie das fremde mit dem eigenen Haar verbunden wird. Und hier gibt es durchaus Qualitätsunterschiede, die Sie kennen sollten.

Verlängerungen mit heißem Kleber

Beim sogenannten Bonding werden die zusätzlichen Strähnen an den eigenen Haaren mit einem Verbundmittel befestigt. Sehr verbreitet ist dabei ein spezieller Klebstoff. Dieser besteht aus Polymer oder einem künstlichen Keratin. Es gibt flache und runde Verbindungsstellen, wobei die flache Variante schon in Sachen Liegekomfort die bessere Wahl ist.

Hier müssen Sie besonders auf eine präzise Klebetechnik achten. Außerdem braucht es viel Geschick, damit diese Bonding Extensions nicht strähnig wirken.

Aber: Länger haltbar als Bondings ist kaum eine andere Methode. Unauffälliger bei guter Ausführung auch nicht.

Verlängerungen mit kaltem Klebestreifen

Eine recht zügige Methode für mehr Haarfülle sind Haarverlängerungen mit kaltem Klebestreifen. Das Prinzip ist ähnlich wie bei der Heißkleber-Variante, allerdings ist diese Version nicht ganz so lange haltbar. Dafür spüren Sie diese Haarverlängerung kaum.

Verlängerungen mit Ultraschall

High-Tech für die Frisur: Hier sind die Fremdhaarsträhnen an Keratinplättchen befestigt, die mittels Ultraschall aufgelöst und dann mit der eigenen Haarstruktur verbunden werden. Hier setzen Sie auf eine langlebige und recht natürliche Variante, da Klebstoffe o.ä. unnötig sind. Auch müssen Sie hier nur erneut mit Ultraschall ans Werk gehen, wenn Sie die Extensions lösen wollen. Diese Art der Verlängerung ist ebenfalls überaus haltbar und dezent.

Verlängerungen mit der Webtechnik

Beim Weaving werden Fremdhaare, die auf einer Trägerschnur aufgereiht sind, mit einem dichten Flechtnetzwerk aus den eigenen Haaren verknüpft – ähnlich wie beim Weben. Das dauert zwar einige Zeit, wirkt aber im Endergebnis überaus natürlich. Diese Methode ist rein mechanisch und kommt ohne zusätzliche Helfer wie Klebstoff aus. Allerdings wächst Weaving schneller heraus als Methoden mit Klebe- bzw. Bonding-Technik.

Bildquelle: Zdenka Darula – fotolia.com

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