Jetzt wird´s wellig: Die besten Tipps und Tricks zum Locken machen

Etwas frech, glamourös oder einfach nur lässig – Locken können ihrer Trägerin die verschiedensten Wirkungen verleihen. Wer von Natur aus nicht mit einer Lockenpracht auf dem Kopf gesegnet ist, kann sich mit einfachen Techniken zu den unterschiedlichsten Styles verhelfen. In diesem Beitrag lesen Sie, welche Methoden es gibt und welcher Look damit kreiert werden kann.

Lockig durch den Lockenstab

Der Klassiker zum Locken machen ist der Lockenstab. Durch Hitze werden genau wie beim Glätteisen chemische Verbindungen im Haar kurzzeitig gelockert, sodass diese neu geformt werden können. Je nach Anwendung des Lockenstabes lassen sich sowohl Korkenzieherlocken als auch große klassischere Locken kreieren. Halten Sie den Lockenstab schräg zum Kopf, erhalten Sie die kleinen gedrängten Locken, bei einer Waagerechtlage des Lockenstabs entstehen wiederum größere Locken wie bei Lockenwicklern.

Wenn Sie sich Locken mit dem Lockenstab machen, gilt es, auf einige Dinge zu achten:

  1. Bevor Sie den Lockenstab verwenden, geben Sie am besten etwas Lockenschaum und noch wichtiger Hitzeschutzspray in Ihr Haar. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Haar vor der Nutzung vollständig getrocknet ist. So schützen Sie es und geben den späteren Locken längeren Halt.
  2. Wickeln Sie immer nur einzelne Strähnen um den Lockenstab. Lösen Sie diese nach etwa 10 Sekunden und lassen Sie sie auskühlen. Lassen Sie Ihre Locken nicht zu lang eingewickelt, da sonst Ihr Haar massiv geschädigt werden könnte.
  3. Beginnen Sie beim Locken mit dem Unterhaar. Das Deckhaar wird zunächst hochgesteckt und erst im zweiten Schritt bearbeitet. So können Sie sichergehen, dass Sie keine Strähne übersehen.
  4. Fixieren Sie Ihre Locken nach dem Styling mit etwas Haarspray. So haben Sie länger etwas von Ihrem Look.
  5. Verwenden Sie den Lockenstab nicht täglich, da die Hitze Ihr Haar stark strapaziert und langfristige Schäden entstehen könnten.

Locken mit Glätteisen

Mit dem Glätteisen lassen sich Haare nicht nur glätten, sondern auch locken. Ähnlich wie beim Lockenstab sind der Form der Locken keine Grenzen gesetzt. So lassen sich mit dem Glätteisen lässige Beach Waves, glamouröse Wellen aber auch wilde Korkenzieherlocken kreieren. Allerdings wird hier etwas mehr Übung gebraucht. Auch beim Glätteisen sollten Ihre Haare vor der Bearbeitung vollständig getrocknet sein und mit einem Hitzeschutz versehen werden. Die erste Strähne wird nun abgeteilt und das restliche Haar hochgesteckt. Das Glätteisen wird am Haaransatz angesetzt und während es nach unten gezogen wird um 180° gedreht. Der Drehwinkel kann je nach Lockenart variiert werden. Wenn Sie das Glätteisen eher vertikal zum Kopf halten, entstehen Korkenzieherlocken und je horizontaler die Haltung, desto gröber die Wellen. Am Ende den fertigen Look noch mit etwas Haarspray fixieren und fertig ist die Lockenpracht.

Locken mit dem Lockenföhn

Wer große Volumen-Wellen bevorzugt, kann statt Föhn und Rundbürste zum Lockenföhn greifen. Der Lockenföhn verfügt über einen Rundbürstenkopf teilweise sogar mit Drehfunktion, sodass die Haare schon während des Trocknens in die gewünschte Form geraten. Durch Wechseln des Föhnaufsatzes gelingen aber nicht nur große Wellen, sondern auch kleinere Locken. Bei der Benutzung werden die Haarsträhnen erst vom Fön angesaugt und anschließend in Lockenform getrocknet. Dazu wird nur ein Minimum an Hitze benötigt. Trotzdem sollten Sie Ihr Haar vorher mit Hitzeschutzspray behandeln und es etwas mit Wasser anfeuchten. Wählen Sie den Lockenaufsatz je nach Vorstellung des Looks aus. Föhnen Sie Ihre Strähnen einzeln und fixieren Sie am Ende alles mit etwas Haarspray.

Mit Lockenwicklern zu den perfekten Locken

Wer mit etwas weniger Hitze arbeiten möchte, ist mit Lockenwicklern gut bedient. Hier gilt die Faustregel: Je größer der Durchmesser, desto größer die Locken. Geben Sie zunächst etwas Schaumfestiger in das zuvor gewaschene handtuchtrockene Haar. Teilen Sie die Haare in Deckhaar, linke und rechte Kopfseite auf. Nehmen Sie nun eine Strähne, die etwas dünner als der Lockenwickler ist und ziehen Sie diese straff. Von der Spitze beginnend wird die erste Strähne auf den Lockenwickler gedreht und mit einer Haarklammer am Kopf fixiert. Wickeln Sie mit dieser Vorgehensweise Ihr gesamtes Haar auf. Anschließend die Haare im Lockenwickler 10 Minuten anföhnen und für mindestens drei Stunden trocknen lassen. Die Lockenwickler vorsichtig lösen und die Locken mit etwas Haarspray fixieren.

Long-lasting Locken

Um Locken möglichst lange zu erhalten, ist es zunächst ratsam, die Locken in Ihrer Form auskühlen zu lassen, wenn sie mit Hitze kreiert wurden. Dazu die Locke vom Glätteisen oder Lockenstab schieben und eingerollt feststecken. Außerdem ist es hilfreich, mit der Menge des Haarsprays zu sparen. Zu viel kann das Haar zusätzlich beschweren und so die Locken schneller aushängen. Ein weiterer Tipp ist, die Haare vor dem Locken mit etwas Schaumfestiger zu versorgen, um sie leichter zu stylen und länger erhalten zu können. Für wirklich langanhaltende Locken gibt es natürlich auch die Möglichkeit der Dauerwelle. Für diese Methode ist ein Gang zum Friseur allerdings unabdinglich. Wir von Unique Friseure beraten Sie gern zu möglichen Techniken, der Dauer und Haltbarkeit einer Dauerwelle.

Fazit: Viele Wege führen zur Locke

Ob mit oder ohne Hitze gibt es viele Möglichkeiten, sich eine Lockenpracht zu kreieren. Sobald Hitze im Spiel ist, bieten sich zwar alle Varianten der Gestaltung, allerdings gibt es durch die starke Strapazierung der Haare auch einen großen Nachteil: Ein tägliches Hitzestyling lässt sich gegenüber der Gesundheit seiner Haare nicht verantworten. Deshalb seine Haare auch mal durch Natürlichkeit glänzen lassen. Abwechslung ist hier das A und O.

 

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