Schön gestylt im Homeoffice

Homeoffice – was anfangs noch wie ein Traum klang, wird langsam, aber sicher zur öden Routine. Jogginghose an, Dutt oder Pferdeschwanz gebunden und los geht´s. Schluss mit Langeweile und her mit der Veränderung! Dafür haben wir Frisuren für Sie rausgesucht, die mit ein paar einfachen Handgriffen Abwechslung in Ihren Alltag bringen werden. Lassen Sie sich inspirieren und stylen Sie ihren Lieblingslook zu Hause selbst nach.

Die bessere Hälfte

Bei der ersten Frisur wird ausschließlich die obere Hälfte der Haare verwendet. Jetzt ist Ihrer Kreativität keine Grenze gesetzt. Die Haare können beispielsweise zu einem Dutt oder Pferdeschwanz zusammengebunden werden. Auch geflochtene Partien können in das Halfie Hair eingebaut werden. Besonders lässig wirken außerdem einzelne Haare, die jeweils an den Seiten herausgezogen werden und als Strähnen Ihr Gesicht umrahmen. Wahlweise können dem unteren Haar und den heraushängenden Strähnen auch noch mit einem Lockenstab etwas mehr Schwung verliehen werden. Dieser Look lässt sich gut mit kleineren oder schlichteren Ohrringen kombinieren, da das Ohr bei dieser Frisur größtenteils freigelegt ist.

Auf Tuchfühlung

Den Zopf oder Dutt umwickeln, eingeflochten oder über die Stirn gebunden – die Frisurvariationen mit einem Tuch sind unendlich und verleihen jedem Look das gewisse Etwas. Aber nicht nur die Art, das Tuch zu verwenden sind vielfältig, sondern auch sein Muster und seine Farben. Und das Gute ist: fast jeder besitzt zu Hause verschiedenste Tücher, um sich kreativ auszutoben.

Seit Sommer 2020 wieder im Trend ist beispielsweise das klassische Bandana-Muster. Es kann eng gebunden als eine Art Stirnband verwendet werden und sieht kombiniert mit offenem oder geflochtenem Haar besonders schön aus. Das Biker Bandana setzt eher auf den wilden Look, bedeckt fast den kompletten Kopf und verläuft über die Spitzen der Ohren. Ähnlich dazu wird auch der Sommertrend Aschenputtel gebunden. Diese Bindungsart setzt das Bandana allerdings kurz nach dem Haaransatz an und wird in einer Dreiecksform geknotet.

Das Haar festklammern

Besonders beliebt in den 90er Jahren – die Haarklemme. Ähnlich wie das Tuch gibt es Haarklammern in allen Größen, Farben und Formen. Sie können mit halboffenem oder in Variationen mit komplett hochgestecktem Haar getragen werden. Je nach Haarstruktur gibt es Klammern, die besonders gut für eine bestimmte Haarlänge oder -form geeignet sind. Der klassischste Look, eine Haarklammer zu tragen, ist tief im Nacken verortet. Dazu einfach einen tiefen Zopf machen, diesen aber nicht mit einem Gummi fixieren, sondern nach oben eindrehen und mit der Klammer feststecken. Dieser Style ist besonders praktisch und superschnell kreiert.

Bubbles im Haar

Wie oft greifen wir, wenn es schnell gehen muss, zum Pferdeschwanz. Leider ist der klassische Pferdeschwanz relativ unspektakulär. Dabei kann der Style mit ein paar einfachen Handgriffen zu einem aufregenden Look verändert werden. Für den Bubble Ponytail einfach einen Pferdeschwanz machen und diesen dann mit mehreren kleinen Zopfgummis im gleichen Abstand untereinander zusammenbinden. Die einzelnen Haarpartien können dann mit den Fingern noch etwas auseinandergezogen und aufgelockert werden. Das verleiht der Frisur noch extra Volumen und Schwung. So kann vor allem bei dünnerem Haar mit diesem Look noch etwas getrickst werden, um das Haar schön dick aussehen zu lassen. Der Bubble Ponytail wirkt gleichzeitig elegant, schick und dient auch für besondere Anlässe als Hingucker, der schnell zu stylen ist.

Pull-Trough-Braids – der einfache Look mit Wow-Effekt

Auf der Suche nach einfachen Alternativen zum klassischen französischen Zopf, gilt es unbedingt, Pull-Through-Braids auszuprobieren. Anstatt die Haare zu flechten, werden Haarpartien durch andere hindurchgezogen. Sie benötigen Haargummis und eine große Klammer.

Teilen Sie die obere Haarpartie und binden Sie zwei untereinander liegende Zöpfe. Lassen Sie unter den Zöpfen aber noch Haare übrig. Der erste Zopf wird einmal geteilt. Nun wird der darunterliegende zweite Zopf durch die Mitte des ersten gezogen und mit einer Spange nach oben fixiert. Aus den übrigen Haaren wird ein dritter Zopf darunter gebunden, der die Haare des ersten mit aufnimmt. Lösen Sie die Fixierung des zweiten Zopfes und teilen Sie ihn in zwei Teile. Durch seine Mitte wird nun der dritte Zopf gefädelt und nach oben fixiert. Wiederholen Sie diese Schritte so lang, bis alles Haar verschwunden sind. Anschließend können die einzelnen Partien etwas gelockert werden, um dem Look noch etwas Volumen zu verleihen. Diese Frisur kann locker mit geflochtenen Stylings mithalten und ist trotz seinem besonderen Look einfach zu imitieren.

Weniger ist mehr

Um das offen getragene Haar noch etwas zu verfeinern, gibt es eine schnelle und einfache Möglichkeit. Hierzu suchen Sie ein paar vordere Haarsträhnen heraus, die sie anschließend flechten. Anstatt eines Haargummis können die Enden leicht antoupiert und mit etwas Haarspray eingesprüht werden. So wirkt der Übergang der geflochtenen Partien noch fließender und der Look sieht natürlich aus. Die geflochtenen Haarsträhnen können an alles Stellen des Kopfes angebracht werden, je nachdem, wie Sie es gern stylen möchten. Diese detailverliebte Frisur ist gleichzeitig schick, wild und schnell nachzumachen.

Wer sich also im Homeoffice auch mal wieder schön fühlen möchte, braucht weder viel Zeit noch unglaublich viele Accessoires. Mit nur wenigen Schritten lässt sich ein schicker und eleganter Look kreieren. Dabei fühlen Sie sich nicht nur wohler, sondern sind durch Ihren aufgepeppten Style wahrscheinlich auch produktiver.

 

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